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Jugend forscht: Chiemgau-Gymnasium räumt im Fachgebiet Arbeitswelt ab

29.02.2020

Jugend forscht

Jugend forscht: Chiemgau-Gymnasium räumt im Fachgebiet Arbeitswelt ab

 Auch 2020 gab es wieder großartige Erfolge für das Chiemgau-Gymnasium (ChG) beim Regionalwettbewerb „Jugend forscht" an der Technischen Hochschule Rosenheim. Gleich sechsmal waren ChG-Teams vergangenen Mittwoch und Donnerstag Woche erfolgreich. Im Fachbereich Arbeitswelt (Kategorie „Schüler experimentieren“) gingen sogar alle drei Platzierungen an das ChG.

 Korbinian Haberstetter machte sich moderne Technik zur Überwachung von Bienenvölkern zunutze. Er platzierte in Bienenstöcken Temperatur- sowie Feuchtigkeitssensoren und programmierte seinen Raspberry Pi – einen Mini-Computer – zur Auswertung der übermittelten Daten. Damit lässt sich die Entwicklung der Bienenvölker unter verschiedenen Bedingungen verfolgen. In einem warmen Winter kann man beispielsweise erkennen, dass die Bienen durchaus verunsichert sind. Sie fliegen aus, kommen dann aber mit den kalten Abendtemperaturen nicht zurecht. Die Jury war von der praktischen Problemstellung und der zugehörigen Projektumsetzung begeistert. Sie belohnte Korbinian mit dem 1. Platz im Fachbereich Arbeitswelt sowie der Fahrkarte zum Landeswettbewerb nach Regensburg.

 Feuerwehr und Jugend forscht. Aus dieser Verbindung entstand bei Ryan und Kyle Berg das Projekt „Feuerwehrschlauch-Kontrolleur“. Die beiden Brüder nahmen sich eines häufigen Problems bei Feuerwehrschläuchen an. Diese können nach langem Einsatz Ermüdungserscheinungen in Form von Rissen zeigen. Damit diese frühzeitig erkannt werden können, entwickelten sie ein Gerät, bei dem eine Kamera den Schlauch von innen durchfährt und dabei eine Videoaufzeichnung liefert. Mit dem praktischen Bezug und der gelungenen Umsetzung sicherten sich die beiden den 2. Platz.

 Mit einem 3. Platz komplementierte der „High-Teich Blumentopf 2.0“ von Daniel Gruber, Benedikt Stief und Lucas Wolfgruber den Erfolg im Fachgebiet Arbeitswelt. Ihr Projekt war bereits im Vorjahr mit einem Regionalsieg erfolgreich. In der aktuellen Version 2.0 wurde es nochmals deutlich bis zur faktischen Serienreife verbessert.  Beispielsweise entwickelten sie dafür eigene Platinen und Bauteile, die passgenau in einen im 3D-Druckverfahren hergestellten Blumentopf eingebaut werden.

 Im Fachgebiet Physik konnte sich Anton Bernotat einen zweiten Platz sichern. Er untersuchte das Verhalten von nichtnewtonschen Flüssigkeiten. Diese verfestigen sich, sobald Druck auf sie ausgeübt wird. Hierzu gehören z. B. Wasser-Stärke-Gemische, Pudding oder Ketchup. Um diese Veränderung unter Druck nachzuweisen, entwickelte der Siebtklässler einen geeigneten Versuchsaufbau mit einem einfachen, aber selbst konstruierten Kraftsensor inklusive elektronischer Schaltung.

 Sebastian Freudling war bei den Geo- und Raumwissenschaften mit einem 3. Platz erfolgreich. Er programmierte einen Raspberry Pi, um mit dem entsprechenden Sensor die Feinstaubbelastung in Traunstein und Umgebung zu messen. Die Ergebnisse werden dabei automatisiert in einer Landkarte dargestellt.

 Einen weiteren 3. Platz, diesmal im Bereich Technik, gab es für das Team mit Johannes Stief, Vincent Huber und Felix Bongers. Sie bauten ein motorisiertes Bobby-Car. Dazu statteten sie dieses mit Batterien, einem Elektromotor und einem Getriebe aus.

 Abgerundet wurde das hervorragende Abschneiden des Chiemgau-Gymnasiums noch durch zwei Sonderpreise im Fachgebiet Biologie. Diese erhielten Justus Krebs und Sebastian Lahr („Kann uns die Sonnenblume aus der Klimakrise helfen?“) sowie Leo Huber, Sebastian Flaig und Simon Eisenberger („Sauerstoffherstellung von Pflanzen“).

Die Schulfamilie gratuliert allen Preisträgern ganz herzlich!

Korbinian Haberstetter - 1. Platz Fachbereich Arbeitswelt
Korbinian Haberstetter - 1. Platz Fachbereich Arbeitswelt

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